Der Safran


Safran ist das edelste und teuerste Gewürz der Welt...


... und eine uralte Kulturpflanze, die seit mindestens 5.000 Jahren verwendet wird. Heute wird er u.a. in Spanien, Iran – von dort kommt der Großteil des Safrans – und Indien angebaut.


Safran aus Österreich wurde lange Zeit aufgrund seiner hervorragenden Qualität (er bestand nur aus Narbenspitzen) und Reinheit in der botanischen und pharmazeutischen Literatur unter dem Namen „Crocus Austriacus“, als der beste in Europa erhältliche Safran bezeichnet. Er wurde sogar dem französischen Safran vorgezogen. In früheren Schriften wurde er den berühmten Spezialitäten des Kronlandes zugeordnet.


Der Safran-Anbau ist im niederösterreichischen Raum schon mindestens seit der Zeit um 1300 belegt und war noch bis ins 19. Jhdt. verbreitet. 1807 exportierte Niederösterreich beinahe 4.000 kg Safran, Wien etwa 2.000 kg. Ende des 19. Jahrhunderts kam der Anbau von Safran in Österreich zum Erliegen. Seit einigen Jahren haben sich wieder innovative Landwirte gefunden, die den „Crocus sativus“ (echter Safran) kultivieren.

Die Qualität


SCHARTNERS Original Marchfelder Bio-Safran steht für höchste Qualität!


2015 wurde unser Betrieb von konventioneller Landwirtschaft auf biologisch umgestellt und zur Sicherung des nachhaltigen Bestehens in Fläche und Sortiment erweitert.


Unser Bio-Safran besteht nur aus den roten Blütennarben, die vom hellgelben Griffel großzügig abgetrennt werden. Die Erntemenge reduziert sich zwar dadurch deutlich, aber dafür steckt in den reinen Safran-Spitzen das intensivste Aroma!


Die wichtigsten Qualitätsmerkmale sind die Inhaltsstoffe wie Crocin (Färbegehalt), Picrocrocin (Bitterstoff) und Safranal (Duft). 

Unser Marchfelder Bio-Safran wird vor dem Verkauf mehrfach händisch selektiert, um sicherzustellen, dass 100% reine Safranspitzen ins Glas kommen.

 

Edler Marchfelder Bio-Safran wird nicht geröstet sondern langsam und schonend getrocknet. So entwickelt er milde, vielschichtige Geschmacks- und Geruchsaromen.

 

Unser Safran schmeckt intensiv-aromatisch, würzig, bitter, erdig, lang anhaltend, blumig, etwas scharf und honig-, moschus- aber auch jodähnlich und medizinisch. Safran entwickelt erst nach einigen Monaten Lagerung sein volles Aroma-Spektrum. 



Färbekraft

In den kostbaren Safranfäden sind über 150 verschiedene flüchtige ätherische Verbindungen enthalten. Etwa 40-50 Hauptbestandteile machen den typischen Geschmack, Farbe und Geruch des hochwertigen Safran aus. Insgesamt sind ca. 300 Inhaltsstoffe (mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und teilweise auch noch unerforschte Stoffe) im Safran enthalten. Safran hat also ein äußerst komplexes Aroma, dass nur in seiner Gesamtheit und Ausgewogenheit das typische samtige und runde Geschmackserlebnis in den Speisen entwickeln kann.

 

Je schneller Safran färbt, desto trockener ist er. Das heißt aber, dass er beim Trocknen länger und/oder einer intensiven Wärmequelle ausgesetzt sein musste und das ist schlecht für die Gesamtqualität.

Original Marchfelder Bio-Safran wird schonend und langsam bei sehr moderaten Temperaturen getrocknet. Dadurch bleibt die Epidermis intakt, sodass er wesentlich länger braucht, um die Inhaltsstoffe an die Flüssigkeit beim Einweichen abzugeben. Eine intakte Haut bedeutet aber auch, dass der negative Einfluss von Licht und Sauerstoff reduziert wird und damit eine optimale Haltbarkeit gegeben ist.

Wenn die Epidermis mit dem Mörser zerstört wird, dann färbt Safran sehr rasch.
Nachstehende Bilder sollen zeigen, wie sich Original Marchfelder Bio-Safran zu spanischen Coupe und iranischem Sargol verhält. Etwa 10 Fäden wurden in etwas warmen Wasser eingeweicht.

Spanischer Coupe Safran (1 A Qualität)

Original Marchfelder Bio-Safran

Iranischer Sargol Safran


Nach 1 Stunde sind Teile des spanischen Safran schon ausgelaugt. Bei dem iranischen sind kleine und teils sehr feine Teile zu sehen, die unterschiedlich rasch färben.

Nach 2 Stunden ist der spanische praktisch ausgelaugt. Das ist eher ein Zeichen, dass hier sehr stark geröstet wurde.

Nach 18 Stunden sind sowohl der spanische als auch der iranische ausgelaugt. Der Original Marchfelder Bio-Safran hat noch Potential, beginnt aber auch schon wesentlich heller zu werden. Die Farbintensität ist nun beim Bio-Safran am stärksten entwickelt! Weicht man also den Safran am Vorabend in etwas Flüssigkeit ein und stellt ihn abgedeckt für den nächsten Kochtag zur Seite, entwickelt der Original Marchfelder Bio-Safran eine intensive Farbe und einen hervorragenden Geschmack. Die Fäden können auch noch für Dekorationszwecke auf den Speisen verwendet werden.

Gibt man die selbe Menge Original Marchfelder Bio-Safran angewärmt mit etwas Salz oder Zucker in einem Porzellanmörser und dann etwas Flüssigkeit hinzu, färbt er innhalb von etwa 30 Minuten sehr intensiv gelb-orange. Die Fäden sind nach dieser Zeit ausgelaugt und blass.

Für Dekorationszwecke kann man einige Fäden zusätzlich in Flüssigkeit aufquellen lassen und dann in die Speisen zugeben.


Hochwertiger Original Marchfelder Bio-Safran besitzt eine hervorragende Färbekraft und eine besondere Aromavielfalt! Probieren Sie unseren Safran und lassen Sie sich überzeugen! Wir machen Ihnen gerne ein passendes Angebot!